Sonntag, Juli 01, 2012

Covered Bridges Tour

Soooooo lange wollten wir sie schon machen, doch immer kam etwas dazwischen.
Doch heute (ja es war Samstag) war es dann endlich soweit.
Picknickkorb und Decke waren gepackt.
Kamera und Ersatzbaterien lagen bereit und los ging es.
Vierzig Minuten sollte die Fahrt zur ersten Brücke sein 
und nach einer knappen halben Stunde spielte sich in etwa folgendes ab.

Ich: gaaaanz tiefes Einatmen, Oooohhhhh
Er: auf die Bremse treten, Wasss!
Ich: Hast du das gesehen?
Er: Nein.

Kurz darauf,

Ich : Ohhhh neee!
Er: haut auf die Bremse, Wasssssssss!
Ich: Hast du die gesehen?
Er: Nein, ich fahre!!!!

nur Sekunden später,

Ich: Neeh, Och, Hach
Er: haut auf die Bremse, das Auto seht und in einem seeehr scharfen Ton,  Was ist los? Ich pass schon auf das ich keinen Unfall mache (hatte ja auch nie einen) also mache nicht immer so eine Panik hier!
Ich: ganz Unschuldig drein schauend, Was hast du denn? Es ist doch alles OK. Es ist doch nur wegen den Murmeltieren. Hast du die nicht gesehen? Die Leben und liegen nicht tot am Strassenrand.
Er: Jedes mal wenn du aufschreist (ICH schreie doch nie, ich mache nur Freudenrufe!) denke ich es ist was passiert.
Ich: Also hör mal gut zu. Nur bei Stop, Achtung und Mr.B brauchst du dir Gedanken machen, alles andere ist nicht von Bedeutung was das Autofahren angeht.
Er: OK.

Und was soll ich sagen, die folgenden fünf Stunden liefen ohne weitere Zwischenfälle ab
(mal abgesehen von anderen Kleinigkeiten).

Murmeltiere habe ich zwar leider keine fotografieren können, 
da wir immer zu spät angehalten haben.



 Dafür aber gab es Wildgänse und Turkeys (die jedoch nur aus einem seeehr seeeehr weitem Sicherheitsabstand, da man einem Weiblichen nicht zu nahe kommen soll, da sie wohl sehr aggresiv sein sollen)
Sowie vieler dieser Farmen.




Unsere ersten beiden Stopps waren im Mingo Creek Park.
Als erstes die Ebenezer und dann die Henry Bridge. 
Es ist wirklich sehr schön dort mit Wander-, Reit- und Rad- Wegen. 
(hier werden wir auf jeden Fall wieder her kommen).


 Weiter ging es zur Bailey Bridge,


dann zur eine ohne erkennbaren Namen, 
dafür aber direkt neben einer Farm mit unzähligen Kühen. 
Mein Gesichtsausdruck hier sagt aus: Hurra wir leben noch!
Warum werdet ihr gleich sehen.


Und zum Abschluss ging es zur Erskine Bridge aus dem Jahre 1845.

Wie bereits oben gesagt die ersten beiden werden wir bestimmt noch öffter anfahren. 
Die letzten drei bestimmt nicht mehr so schnell. 
Einen Grund hat das Ganze auch.
 Die Strassen sahen zu 90% alle so aus. 
Purer Schotter!!
Steil bergauf, dann wieder bergab, viele Kurven und auch nur Platz für 1 1/2 Autos.
Also wehe wenn uns einer entgegen kam, es gab nämlich keine Seitenbegrenzung
(auch wenn es 20 Meter steil bergab ging) 
Der andere Grund. Nun ja, da waren wir auch selber mit dran Schuld.
Wer bitte macht denn auch so eine Tour wenn in der Nacht davor ein riesen Sturm 
durch unsere Gegend gefegt ist.

Hier mussten und sind wir drunter hergefahren. 
Ich sag euch das war Zentimeterarbeit!

Als Abschluss ging es zur ersten Brücke (die Ebenezer Bridge) zurück, 
da es dort so eine schöne Picknickanlage gab. 


Es gab Wassermelone, Weintrauben, Sandwich,
Swedish Fish (eine Art Gummibärchen) und Wasser.

Danach ging es zurück nach Hause. Den Rest des Tages wollten wir dann in aller Ruhe verbringen. Die Betonung liegt hier auf wollte, denn es lief dann alles ganz anders aber das erzähle und zeige ich euch dann morgen. 
Kleiner Vorgeschmack: Tornados nur zwei Autostunden von uns entfernt,
Autounfall (nicht von uns) kein Telefon und Internet.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen