Sonntag, Mai 12, 2013

Mr.B

Freitagmorgen ging es für Mr.B nach Pittsburgh zum Flughafen. Ohne Probleme ging sein Flug nach Charlotte, North Carolina. Auch wenn er nur einen kurzen Aufenthalt dort hatte war doch noch genügend Zeit um in einem wunderbaren kleinen Italienischen Restaurant etwas zu essen. Schon ging es weiter zum Anschlussflieger. Warum auch immer? Er hatte sich auf die "Holzklasse" gebucht, auch wenn es eine Geschäftsreise ist, und nun musste er mit seinem Sitznachbarn leben. Der Flieger startete normal und er wollte direkt den ersten Film schauen. Es war "Jack Reacher". Wie es der Zufall wollte schaute es auch sein Sitznachbar. Beide haben ihn aus dem selben Grund geschaut - er wurde in Pittsburgh gedreht und man kann viele der Plätze sehen an denen wir sind. Während Mr.B den Film genossen hat, liess sein Sitznachbar seinen Unmut aus das er den Film blöd fand. Den Rest des Fluges wurde er mehr oder weniger von dieser Person verschont. Mal abgesehen davon das wohl fasst fünf Stundenlang ABBA am Stück gehört wurde und ständig mit Hand oder Fuß der Takt gemacht wurde. Kaum in Frankfurt angekommen verließ er fluchtartig das Flugzeug. Schnell ging es durch die Passkontrolle. Jetzt fehlten nur noch die Koffer und dann sollte es weiter gehen. Aber wie es so kam. Standen zum Schluss er und vier weitere Personen ohne Gepäck da. Und was soll ich euch sagen - sein Sitznachbar war auch mit dabei. Leider war er nicht so ruhig und machte einen kleinen bis mittleren Aufstand da sein Gepäck wohl schon öfter weg war. Er zeterte rum, da Geschenke für's Kind (hatte am selben Tag seinen 20.Geburtstag) und Sachen für seine Eltern (51.Hochzeitstag) darin waren. Nach zweistündigem Aufenthalt kamen endlich alle vermissten Koffer an und alle konnten ihre Reise fortsetzen. Weiter ging es dann mit dem Auto nach Köln. Nach einem kleinem Mittagsschlaf (die Zeitverschiebung muss ja umgesetzt werden) ging es zu seinen Schwiegereltern. Kaum im Haus drin, viel ihm ein das er noch etwas im Auto vergessen hatte. Also musste er wieder zum Auto, da er aber noch etwas müde war, zog er die Haustür hinter sich zu. Als er zurück kam fand er eine kreischende Meute vor. Schwiegereltern, Schwägerin, Nichte und Neffe sprachen alle laut durcheinander und mittendrin stand sein nerviger Flugnachbar! Und sollte ich euch sagen -ICH stand da.Wenn ich schon nicht letztes Jahr zum 50.Hochzeitstag da sein konnte, habe ich mir dieses Jahr nicht die Möglichkeit entgehen lassen auf Mr.B's "Heimat"-Geschāftsreise mitzukommen (ich flieg nach wie vor nicht allein wegen der Medikamte die ich wegen meiner Flugangst nehme).     



Happy Birthday Timo.   


Alles Liebe zum 51. Hochzeitstag liebe Mama und Papa


und


euch allen wünsche ich einen schönen Muttertag


Kommentare:

  1. Meine liebe Ella,
    total witzige Geschichte. :-)) Oh je, wie nervend. Dann wünsche ich Euch jetzt einen tollen Aufenthalt in Köln. Ganz ganz liebe Grüße Claudia

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  2. Juuhuuu liebe Ella....
    Ich muss ja mal schmunzeln...Das ist ja wie bei uns immer..*giggl*..Wenn wir unterwegs sind, passieren uns auch immer solche komischen Sachen...Hoffentlich ist es bei dem Rückflug besser...
    Gaaanz liebe Grüße,
    Sonja

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  3. Hallo Ella,
    die Geschichte ist super, Fliegen mag ich auch nicht so sehr. Dafür liebe ich Köln, eine tolle Stadt die wir auch schon oft besucht haben. Ich wünsche Dir einen schönen Pfingstmontag.
    Liebe Grüße
    Stephie

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