Samstag, Mai 24, 2014

Washington D.C

Hallo ihr Lieben.
Wahnsinn wie die Zeit nur so dahin rast. Da habe ich monatelang darauf gefreut das meine Schwester mich besuchen kommt und eh ich mich versah waren ihre Wochen bei uns vorbei. 
Unsere Tage in NYC habe ich euch ja schon gezeigt, jetzt fehlt nur noch D.C. 
Was soll ich sagen - das Wetter war diesmal auf unserer Seite, fast 30 Grad hatten wir. Unser Hotel war nur einen Block vom Lincoln-Memorial entfernt. Also hatten wir dort auch mit unserer Tour begonnen.   Die Kirschbaumblüte hatten wir leider um ein paar Tage verpasst, aber dafür konnten wir zum erstenmal dem Reflection-Pool mit Wasser gefüllt sehen. 
Von dort aus ging es die National Mall entlang bis hin zum Kapitol,
dann links zum Union Station. Bei den Temperaturen war ein lange Pause einfach ein Muss für uns. Ob nun bei Kälte (wie im März) oder bei Hitze ich liebe es dort herum zu bummeln.
Gut gestärkt ging es dann weiter, vorbei am Old Post Office Tower, Ford's Theatre etc.
bis hin zum Weissen Haus. Dort war alles abgesperrt denn es fand ein Empfang statt (später fanden wir heraus das alles wegen Frau Merkel war). 
Von dort war es dann nur noch ein Katzensprung bis zum Hotel. Bei der Ankunft im Hotel war mir dieser Briefkasten am Aufzug aufgefallen. In jeder Etage gab es diesen Einwurf und im Erdgeschoss landete dann alles in einem grossen Briefkasten (den wollte ich unbedingt auch fotografieren - er war alt und gross und einfach nur klasse - leider habe ich es dann wohl vergessen).
Was ich persönlich schöne an DC finde, ist das man fast alles zu Fuss erreichen kann. Aus diesem Grunde hatten wir uns dann auch dafür entschieden nur eine Nachtfahrt mit dem Bus zumachen. Zum Glück hatten wir morgens schon Plätze dafür reserviert. Los ging es direkt neben dem Weissen Haus. 
Das Feuerhaus rechts auf dem Foto versuche ich schon seit Jahren zu fotografieren. Leider laufen wir irgendwie nie diese Strasse entlang und im Bus bin ich jedes mal auf der falschen Seite. Doch diesmal hatte ich Glück, denn ich sass auf der richtigen Seite und im letzten Moment, kurz bevor wir um die Ecke fuhren konnte ich noch den Auslöser drücken.
Mittlerweile war es schon weit nach 20:00 Uhr und es wurde langsam dunkel.
 Am Lincoln Memorial gab es den ersten Stop, den wir dazu genutzt hatten um noch mal dort hoch zugegen.
Ab dort war es dann so dunkel das ich aus dem fahrenden Bus nicht mehr wirklich brauchbare Fotos machen konnte. Der nächste Stop war nur für ein paar Minuten am Nationalfriedhof Arlington. Laut meinen Männern habe ich dort "Panik geschoben" und laut meiner Schwester "hatte sie mich die ganze Zeit im Blick". Fazit ist jedoch das meine Jungs im Bus sassen und ich in der Dunkelheit meine Schwester nicht sah/fand und sie auf mein rufen nicht reagierte - also hatte ich sie in meinen Augen verloren (sie sagte ich dürfte sie nie verlieren da sie kein Englisch verstehen würde). Nun ja wir hatten uns alle wieder gefunden und es ging weiter zum Thomas Jefferson Memorial sowie entlang des Tidal Basin.  
Unser letzter Stop war am Franklin Delano Roosevelt Memorial und dem Martin Luther King, Jr. Memorial. Damit war die Tour dann auch zu Ende, mittlerweile war es auch schon fast 23:00 Uhr. Unser Busfahrer wo sooowas von nett und hat uns ganz in der Nähe unseres Hotels rausgelassen. Ich kann euch sagen ich war so müde und wollte nur noch schlafen.
Am nächsten Tag wollten wir nach einer kleinen Stadttour noch ein Museum besuchen. ICH habe dann entschieden das es das National Museum of American History sein musste. Was es dort alles zu sehen gab. Wir konnten kaum glauben das die wirklich
ein altes Haus dort wieder aufgebaut haben. Nun ja viel hat sich seit in den Jahrhunderten beim  Hausbau nicht geändert. Zumindest bis 1937, in dem Jahr wurde unser Hauses gebaut und hinter Tapeten und Putz sehen unsere Wände genauso aus.
Ganze Züge, Busse etc. habe sie dort auf drei Etagen ausgestellt.
Am Nachmittag ging es dann zurück nach Pittsburgh. Dummerweise hatten wir total übersehen das wir an einem Freitagnachmittag während des Berufsverkehr einmal quer durch die Stadt mussten.
Wow, das ist glaube ich mein längster Post den ich geschrieben haben. Aber bevor ich jetzt aufhöre gibt es noch ein grosses Lob für meinen Jüngsten. Er hat uns die ganze Zeit gefahren, einzige Ausnahme war durch NYC und DC. Die sieben Stunden bis nach NYC hat er mit seinen 17 Jahren ohne Probleme gefahren. Selbst die 1 ½ Stunden Staufahrt durch Pittsburgh (auf den Rückweg) konnten ihm nichts Anhaben. 

 Natürlich ist das ganze schon über zwei Wochen her und in dieser Zeit ist auch wieder viel geschehen. Das werde ich euch dann hoffentlich am Ende der nächsten Woche nach meiner OP berichten.
Bis dann

Kommentare:

  1. Liebe Ella,
    hey, supertolle Fotos!!! Und: NYC rockt immer, hab da mal eine Zeit meines Lebens verbracht!
    Hab eine fabelhafte Zeit
    Elisabeth

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  2. Liebe Ella,

    hach, das war eine wunderbare Sightseeingtour durch Washington. Ich war ja auch schon dort und noch immer thront er da der Herr Lincoln. Er ist schon beeindruckend groß, gell !. Vielen Dank für die tollen Fotos und die Eindrücke gerade in der Abendstimmung. Ich hoffe Du hast Deine Operation gut überstanden und bist auf dem Wege der Besserung . Ich drück die Daumen.

    Herzliche Grüße
    Kerstin

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  3. Hallo Ella,
    das sind ja tolle Fotos von Eurer Reise nach Washington! Ich hab ja schon viel Schönes darüber gehört, aber deine Bilder machen Lust auf mehr! Das letzte Museum ist ja was für mich, so viele interessante Sachen zu Sehen!
    Ich hoffe, du hast deine OP gut überstanden und bist wohlauf? Wenn es noch nicht soweit ist, wünsche ich dir alles Gute und liebe Grüße von Barbara

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